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Das Instrument erhielt
von mir einen asymmetrischen, strengen Werkaufbau, der sich zum
Kirchenraum zentriert symmetrisch auflöst. Die drei Hauptwerkstürme in
Terzteilung hängen ebenso wie die Pedaltürme (in C- und Cis-Seite
getrennt) an der hinteren Stirnwand. Vor dem geschaffenen
Brüstungsdurchbruch ragt das Schwellwerk in seiner Gesamttiefe ins
Kirchenschiff. Diese Lösung ermöglicht eine maximale Nutzung des
Emporenbereichs, auch unter der Orgel. Sie wurde meinem ersten
Vorschlag einer klassischen Lösung: Schwellwerk im Untergehäuse und
das gesamte Instrument stehend, vorgezogen. Es ist so eine, dem
starken Kirchenchor Rechnung tragende, optimale Lösung entstanden. |
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Die Achteck-Form der
Türme und deren gestaffelte Anordnung lockert das Gesamtblick auf,
ohne verspielt zu wirken. Die betonte Schlichtheit des Furniers (Spessarteiche),
sowie der Verzicht auf "gewichtige" Rahmenbauweise, ergeben die
angestrebte Strenge im Gesamtbild, sowie eine klare
Vertikalgliederung. |
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