Pfarrkirche Herz Jesu Hassel
Die Fenster
 
   

Unsere Kirchenfenster
 

sind nicht für Kunstliebhaber gedacht, sie wollen vielmehr den Gläubigen , der die Kirche betritt erinnern an sein Leben in Christus, das in der Taufe begonnen hat.

Diese ist im 1. großen Fenster dargestellt. Wasser, das Wichtigste, Kostbarste, bedeutete für den Israeliten Leben, Heil. Das Wasser aus dem Felsen, das Gott durch Mose gab, ist Vorbild des lebendigen Wassers, aus dem wir in der Taufe neu geboren wurden. Es fließt vom "Himmlischen Jerusalem" in die Welt.

 

Das  2. große  Fenster will unsan Gottes Gebote und an die Sünde erinnern, die ihren schlimmsten Ausdruck im Tanz um das Goldene Kalb findet. Doch es gibt eine Möglichkeit zu Gott zurückfinden: Die Buße.

Im 3. Fenster, das die Firmung darstellt, erkennen wir den Brennenden Dornbusch, in dem Mose die Gegenwart Gottes erlebte. Bei unserer Firmung wurden wir hinein genommen in das Pfingstereignis von  Jerusalem  und immer, wenn wir uns vom Geiste Gottes leiten lassen, sind wir pfingstliche Menschen.

 

Das 4. Fenster ist dem Altarsakrament geweiht. Die Verheißung Jesu: "Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben", erfüllte sich beim Letzten Abendmahl und wiederholt sich, wenn wir die Emmausjünger mit Jesu vereint Eucharistie feiern. Eucharistie ist auch Opfer. Daran erinnert das dargestellte Medaillon.

 

Das Ehesakrament hat der Künstler im 5. Fenster dargestellt. Oben, im Medaillon erblicken wir die Überreichung der Ringe, Zeichen der Einheit und Treue. Der Blumenstrauß ist ein Zeichen der Freude. Bei der Hochzeit zu Kana hat Jesus die Brautleute seine Gegenwart erfreut und ihnen in ihrer ersten großen Not geholfen.

Im 6. Fenster erkennen wir das Sakrament der Priesterweihe. Der Priester soll im Auftrag Christi binden und lösen, das Tor zum Himmelreich aufschließen und mit der Gemeinde Eucharistie feiern. Er soll wie die Traube mit dem Weinstock mit Jesus verbunden sein.

Das 7. Fenster (im Chor) beinhaltet die Krankensalbung. Christliches Sterben ist ein Sterben mit Christus, ein Heineingenommenwerden in seinen Tod. Es bedeutet nicht Ende, sondern Weiterleben in Gott, Frieden. Daran erinnert die Taube.

Das 8. Fenster zeigt die Auferstehung Jesu. Die Hand des Himmlischen Vaters hat ihn aus dem Tod herausgeholt. Einer von den Zeugen steht vor dem leeren Grab und zeigt nach oben. Jesus ist uns vorausgegangen und hat uns einen Platz beim Vater bereitet.

Die Reihe der großen Fenster wird abgeschlossen mit dem Bild des Allherrschers: "Er ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene der ganzen Schöpfung.

 

Die kleinen Rundfenster im Seitenschiff bringen die Gleichnisse vom Himmelreich zum Ausdruck. Im ersten, das Gleichnis von den klugen und törichten Jungfrauen; auf dem zweiten das Fischnetz, das gute und schlechte Fische einfängt. Es folgt der Schatz im Acker, der Samen, den der Sämann ausgesät hat, das Senfkorn, das zu einem Baum wird, in dessen Zweigen die Vögel nisten.

Michael Mannel aus Ettlingen, Mitarbeiter der Firma Herbold in Karlsruhe, hat die ihm gestellten Themen mit viel Liebe dargestellt.

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